Was wir befürchten

Keine Massentierhaltung in HasselUns stinkt es, dass Investoren das Land aufkaufen und die Preise für Ackerland derartig in die Höhe treiben, dass ansässige Bauern keinen Fuß mehr auf den Boden bringen. Es stinkt uns, dass diese Unternehmer durch die EU subventioniert werden, uns stinkt es, dass unser Lebensumfeld zerstört und mit Gülle zugeschüttet wird. Uns stinkt die Verarmung der Natur, durch Vermaisung und Monokultur, nur um Biogasanlagen zu betreiben, welche natürlich auch fett subventioniert werden. Uns stinkt es, dass man scheinbar mit genug Geld geltendes Recht beugen und bestehende gewachsene Gemeinschaften zerklüften kann.

Intensivtierhaltungsanlagen entwickeln sich zur Belastung für das Grundwasser und damit verbundenen erhöhten Aufwendungen für die Trinkwasserbereitstellung, die Ausschöpfung der Emissionsgrenzen beschneidet jegliche zukünftige Entwicklung in der Gemeinden, für benachbarte Bauernhöfe und auch Privatpersonen.

In Deutschland leben doppelt so viele Nutztiere, wie Menschen. Das ist bedenklich, in Hassel wird das Verhältnis ungleich höher sein.

 

 

Womit dürfen wir Bürger, welche in unmittelbarer Nähe dieser Agrarfabriken leben rechnen…

  • Deutliche Erhöhung der Emission durch Ammoniak

    • mit schädigender Wirkung für Stoffkreisläufe und Ökosysteme
    • Deutliche Beeinflussung der natürlichen Biodiversität, durch zu hohe Ammoniakeinschwemmung in den Boden und damit verbundene Pflanzenschädigungen
    • Gebäudeschäden sind zu erwarten
  • Belastung durch Bioaerosole

    • In der Umgebung von Intensivtierhaltungsanlagen findet sich eine nachgewiesene deutliche Erhöhung durch Aerosolen aus Bakterien, Viren und Pilzen und deren Toxinen
    • Hieraus entstehende Gefahren für die Umgebung in Form von Allergien, Atemwegserkrankungen
    • Besondere Gefahr besteht in der Verbreitung multiresistenter Erreger durch Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung
  • Belastungen durch Geruch und Lärm

    • Intensivtierhaltungsanlagen sind ohne einen deutlichen Anstieg der Lärm und Geruchsbelastung nicht zu betreiben,
  • Gebäude in unmittelbarer Umgebung  erfahren deutliche Wertminderung, bis hin zur Unverkäuflichkeit

    • Kein Mensch will neben einer solchen Anlage wohnen, (abgesehen vom Betreiber selbst) zerstörte Existenzen, sowie ein Dorf mit Flucht der Einwohner sind vorprogrammiert.

 

Romy Mantkowski

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